Hardware-Labor
Hardware nach Aufgabe, nicht nach Datenblatt.
Kapazität, Bandbreite, Kontext, Software, Strom und Lautstärke entscheiden gemeinsam.
SoftwarekomfortNVIDIA CUDA
Beste Kompatibilität für CUDA, vLLM, TensorRT-LLM, llama.cpp und Fine-Tuning.
- breites Backend-Ökosystem
- hohe Decode- und Prefill-Leistung
- gute Tool-Auswahl
hoher Preis pro GB VRAM · Leistungsaufnahme und Abwärme · Multi-GPU braucht passende Plattform
VRAM pro FrankenAMD ROCm
Attraktive Speicherkapazität, besonders unter Linux mit aktuellem ROCm-Stack.
- viel VRAM im Consumer-Bereich
- Linux-ROCm für zentrale Workloads
- gute Bandbreite
mehr Integrationsaufwand · Windows deutlich eingeschränkter · Backend-Unterstützung je Modell prüfen
Leise und kompaktApple Silicon
Unified Memory erlaubt große Modelle in einem ruhigen, kompakten System.
- großer gemeinsamer Speicher
- geringe Lautstärke
- kein PCIe-Split zwischen CPU und GPU
kein CUDA · schwächer für Multi-User-Serving · Speicher nach Kauf nicht erweiterbar
ExperimentellIntel Arc
Preiswerter Einstieg für kleinere Modelle, aber mit mehr Softwareprüfung.
- günstiger VRAM
- SYCL/oneAPI und llama.cpp verfügbar
kleineres Ökosystem · unterschiedliche Backend-Reife · nicht erste Wahl für produktives Serving
Einfachster EinstiegCPU und System-RAM
Funktioniert ohne dedizierte GPU, wenn Geschwindigkeit zweitrangig ist.
- keine GPU nötig
- große RAM-Kapazitäten möglich
- gute Kompatibilität mit llama.cpp
deutlich weniger Decode-Bandbreite · mehr RAM-Kanäle helfen stark · große Modelle werden schnell langsam
EffizienzNPU und Edge
Gut für kleine, dauerhafte Aufgaben wie Whisper, Embeddings und SLMs.
- niedrige Leistungsaufnahme
- lokale Hintergrundverarbeitung
- interessant für 3B–7B
Kapazität und Software entscheidend · TOPS sind kein LLM-Tokens/s-Benchmark · wenig geeignet für große Modelle